AGB'sImpressumKontaktSitemap   Deutsch English

Rettungskette



Frühdefibrillation ist noch nicht überall verfügbar, daher empfiehlt die AHA eine Zeit bis zur Defibrillation von 3 Minuten, innerhalb eines Krankenhauses, und 5 Minuten außerhalb eines Krankenhauses.
 


 

Das konsequente und zügige Einhalten der Rettungskette entscheidet über Leben und Tod.



Heart Save - Fr�herkennung, Sofortige Erkennung von pl�tzlicher Herztod; Ersthelfer; Bewusstsein und Atmung pr�fen; Fr�hdefibrillation / Laiendefibrillation; h�ufigste Todesursache
 
1. Bewusstsein und Atmung prüfen

Der Ersthelfer muss zuerst einmal zum frühest möglichen Zeitpunkt erkennen, dass überhaupt ein lebensbedrohlicher Zustand vorliegt, der Patient also z.B. nicht einfach nur schläft. Es erfolgt die Kontrolle der Atmung. Pulskontrolle wird nach aktuellen Ersthelfer/Laienhelfer-Richtlinien nicht mehr durchgeführt. Wenn durch lautes Ansprechen und ggf. Schütteln festgestellt wird, dass der Patient bewusstlos ist und nicht atmet, schwebt er in höchster Lebensgefahr.
 
 Heart Save / Heart-Save: Sofortiger Notruf; 112; AED / Automatischer Externer Defibrillator holen; Leben retten; Wiederbeleben; defibrillieren 2. Sofortiger Notruf

Der zweite Schritt der Rettungskette ist der sofortige Notruf des Rettungsdienstes unter der Notruf-Telefonnummer 112 (in Deutschland). Das geht auch von jedem funktionsbereiten Mobiltelefon/Handy aus, die PIN-Eingabe (Geheimzahl) ist dazu nicht notwendig. Der Notruf darf in der Aufregung auf keinen Fall vergessen werden. Wenn eine zweite Person anwesend ist, wird diese aufgefordert, den Notruf zu tätigen und den AED zu holen. Der erste Helfer beginnt unterdessen mit Schritt 3.
 Heart Save / Heart-Save: sofortige Reanimation / Herz-Lungen-Wiederbelebung / CPR / HLW; pl�tzlicher Herztof; Herz-Kreislauf-Stillstand 3. Sofortige Reanimation

Die korrekte Herz-Lungen-Wiederbelebung enthält die beiden Arbeitsschritte „Herzdruckmassage“ und „Beatmung“. Diese sind im Wechsel 30x Herzdruckmassage und 2x Beatmung durchzuführen, bis der AED am Patienten eintrifft. Für die Herzdruckmassage werden beide Hände in Brustmitte zwischen den Brustwarzen platziert. Die Herzdruckmassage ist mit durchgestreckten Armen unter Nutzung des Gewichts des eigenen Oberkörpers kräftig durchzuführen. Dabei wird der Oberkörper des Patienten ca. 3…4 cm eingedrückt und wieder vollständig entlastet. Das ist ziemlich tief und sehr anstrengend. Außerdem darf die Herzdruckmassage nicht zu langsam durchgeführt werden, ein Rhythmus von 100/min., als fast 2x/sec. ist vorgeschrieben. Das ist relativ schnell und vom Rhythmus her ungefähr wie Technomusik.


 
Heart Save / Heart-Save: Fr�hdefibrillation, Defibrillator, defibrillieren, pl�tzlicher Herztod, Herzinfarkt, Ersthelfer, AED / AUtomatischer Externer Defibrillator
 
4. Früh-Defibrillation

Das nun eintreffende Herzrettungsgerät AED (Automatischer Externer Defibrillator) wird neben dem Patienten abgelegt und in Betrieb genommen. Nachfolgend ist den Sprachanweisungen des AED zu folgen. Der AED fordert nun den Ersthelfer auf, die Kleidung auf dem Oberkörper des Patienten hochzuschieben/zu entfernen und die Elektroden wie auf der Verpackung abgebildet auf den Oberkörper des Patienten aufzukleben. Nachfolgend fordert der AED dazu auf, den Patienten nicht mehr zu berühren, da er das EKG (Elektrokardiogramm) schreibt, d.h. die elektrische Aktivität des Herzens für einige Sekunden misst und auswertet. Berührungen würden diesen sensiblen Meßvorgang stören. Der AED erkennt nun mit sehr hoher Sicherheit, ob ein schockbarer Zustand vorliegt und fordert dazu auf, den Schockknopf am AED zu drücken. Vollautomatische Geräte lösen nach einem kurzen Countdown den lebensnotwendigen Schock selbstständig, also automatisch aus. Auch nachfolgend ist den  Sprachanweisungen zu folgen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung fortzusetzen.


 
Heart Save / Heart-Save: professionelle Hilfe / Notarzt; 112; klinische Effektivit�t, Laiendefibrillation, Fr�hdefibrillation, Leben retten, herzsicher, erste Hilfe
 
5. Professionelle Hilfe

Den Anweisungen des AED ist zu folgen, bis der Rettungsdienst am Patienten eintrifft oder der Patient wieder zu Bewußtsein kommt. Der Notarzt übernimmt im folgenden die Führung und Kontrolle über die Situation.
Auf den folgenden Seiten ist nach der allgemeinen Beschreibung der Richtlinien die Durchführung der kompletten Rettungskette und der Reanimation noch einmal grafisch dargestellt.
 

 


Zurück