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Miklos Feher

 

Schwarzer Tag für den Fußball in Portugal
Miklos Feher bricht auf dem Spielfeld zusammen

 
Am 25. Januar 2004 erlitt der Stürmer, der im Meisterschaftsspiel Vitoria Guimarães Benfica Lissabon in der 60. Minute eingewechselt worden war, vor laufenden TV-Kameras kurz vor Spielende einen Herzstillstand. Benfica hatte gerade die 1:0-Führung erzielt, Fehér wollte Zeit schinden, wofür er vom Schiedsrichter die gelbe Karte sah. Diese nahm er noch grinsend entgegen, drehte sich und fiel plötzlich ohne Fremdeinwirkung schlagartig zu Boden. Er musste sofort reanimiert werden, jedoch verstarb er noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Es kam zu erschütternden Szenen der Mitspieler auf dem Spielfeld. 


 

Die Zeitung Público schrieb: „Das war Benficas traurigster Sieg der Vereinsgeschichte. Verbandspräsident Gilberto Madail erklärte: „Dies ist ein schwarzer Tag für den Fußball in Portugal.
 

Noch in derselben Saison gewann Benfica den portugiesischen Pokal und widmete diesen dem verstorbenen Fehér. Auch die gewonnene Meisterschaft ein Jahr später widmeten die Benfica-Spieler dem Ungarn. Seine Rückennummer 29 wird aus Respekt vor Fehér bei Benfica nie wieder vergeben werden.
 

Bei seiner Beisetzung in seiner Heimatstadt GyÅ‘r waren mehr als 1.000 Trauergäste. Darunter auch der damalige Nationalcoach von Ungarn Lothar Matthäus und eine 170-köpfige Delegation von Benfica Lissabon. Ungarns Sportminister Ferenc Gyurcsány sagte: „Mach's gut Miklós! Ich bin gekommen, dich im Namen Ungarns, im Namen von Millionen tief betroffenen Menschen zu verabschieden.
 

Laut dem Abschlussbericht der portugiesischen Justiz starb Miklós eindeutig an einem Herzinfarkt.

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