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Kostenloser Defibrillator/AED?
Potsdam, 17.08.2011

KSB warnt vor sogenannten „kostenlosen Vereinsangeboten“


Der Kreisportbund Potsdam-Mittelmark (KSB) ist besorgt: Erinnern Sie sich noch vor 20 Jahren an die verlockenden Angebote „kostenloser Vereinsschaukasten“, „kostenloser Vereinsbus“ oder „kostenloser Defibrillator“? Der KSB verweist weiter: „Zusätzlich wird oft noch Geld für die Vereinskasse versprochen. Doch Vorsicht vor Geschenken! Niemand hat heute etwas zu verschenken, schon gar keine kostenlose Hüpfburg im Wert von 4.500 Euro.“ „Diese Angebote ziehen oft unangenehme Folgen nach sich. Sie beauftragen nämlich eine Agentur, in Ihrem Auftrag Sponsoren zu finden, die Ihre Hüpfburg finanzieren. Bis hierhin noch ganz gut. Aber oft erhalten Sie einen verschwindend geringen Anteil (meist nur 10 bis 20 %) von den eingeworbenen Mitteln“, wie KSB-Chef Thomas Bottke erklärt.

Die Agentur wirbt mit dem guten Namen Ihres Vereins für einen guten, oft gemeinnützigen Zweck: „Die eingeworbenen Mittel fließen aber in die Tasche der Agentur. So setzte einmal ein Vereinsvorsitzender unserer Region eine Unterschrift unter einen Auftrag für eine Agentur, „sogenannte Sponsoren“ für einen guten Zweck zu suchen. Noch am selben Tag bekam er Anrufe von besorgten Mitgliedern und Nachbarn, ob sie die angebotenen Zeitschriften für einen guten Zweck wirklich kaufen sollen. Aber auch `Vereinsschaukästen´ im Wert von 800 Euro wurden oft teuer bezahlt“, betont Bottke und fügt hinzu: „Die Sponsoren, die in diesem Jahr 500 Euro für eine Anzeige im neuen `Vereinsschaukasten´ an die vom Verein beauftragte `Spendensammelagentur´gezahlt hatten, waren nicht mehr bereit, für die Weihnachtsfeier eine Spende zu geben“. Hinzu kommen oft „Aufforderungen vom Finanzamt, den Sachverhalt zu erläutern“.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier...




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Quelle: havelstadt.de  

 



verfasst am 13.09.2011, 01:41