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Stadtwerke-Strom, der Leben rettet
Ahlen, 23.08.2011

Empfehlung der Bundesregierung, in öffentlichen Gebäuden AED-Defis anzubringen, umgesetzt


Mit zwei Neuerungen warten die Stadtwerke Ahlen auf. Geschäftsführer Hans Jürgen Tröger hofft, dass das eine Gerät möglichst viel, das andere hingegen gar nicht genutzt wird. „Wir hoffen, dass wir das Türchen zu diesem Schrank immer zulassen können“, deutet er auf den Glaskasten mit dem Defibrillator.
In der vergangenen Woche ist er im Treppenhaus des Zugangs zur Verwaltung installiert worden und steht ab sofort zu den Öffnungszeiten der Stadtwerke für Einsätze zur Verfügung. Und er sei nicht dafür da, Kunden wiederzubeleben, die sich über eine zu hohe Stromrechnung des Energieversorgers ärgern würden, machte Tröger mit einem Schmunzeln deutlich.

Es gebe eine Empfehlung der Bundesregierung, in öffentlichen Gebäuden sogenannte AED-Defis (automatisierte externe Defibrillatoren) anzubringen, um das bei Herzrhythmusstörungen, Kammerflimmern und anderen Herzproblemen lebensrettende Gerät einem breiten Helferkreis zugänglich zu machen, erklärte der Stadtwerke-Geschäftsführer. Dieser Empfehlung sei man jetzt gefolgt.

Sollte es im Umkreis des Gebäudes an der Industriestraße entsprechende medizinische Notfälle geben, könne jeder Helfer darauf zurückgreifen. Die Anwendung des Defibrillators sei einfach, weil sie vom Gerät selbst akustisch erklärt werde, sagte er. „Eine Stimme gibt eine genaue Anweisung“, ergänzte Abteilungsleiter Thorsten Hatton, für das Kundencenter, den Vertrieb und das Marketing zuständig.

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Quelle: die-glocke.de  

 



verfasst am 22.09.2011, 08:04